Mittwoch, 25. April 2012

Garten Eden


Der neue Trend heißt „Garten“, prognostizieren Trendgurus. Nach dem „Kochen“ erfüllt der Garten die Sehnsucht der Menschen nach dem Paradiesischen und einem Moment des Glücks. Tatsächlich lässt sich dies an vielen Erscheinungen belegen.

  • Rückkehr der Gärten in die Stadt: Trendbewusste Großstädter entdeckten den Schrebergarten. Die Garten-Gemeinschaft boomt in der Generation der 20- bis 30-jährigen. Was bislang die WG war, wird jetzt zur GG – zum Zwecke der Selbstversorgung und zum Chillen.
  • Dachgärten sind das neue Steckenpferd der Großstädter.
  • „Urban Farming“ ist en vogue. In Berlin wurde der „Prinzessinnengarten“ aus der Taufe gehoben, eine Brachfläche in Berlin-Kreuzberg verwandelte sich zu einem sozialen und ökologischen Nutzgarten (www.youtube.com „Prinzessinnengarten“).
  • „Guerilla Gardening“ ist zur Zeit der urbane „hype“. Selbst kleine Brachflächen werden mit bunten Blumensamenmischungen von jedermann in blühende Landschaften verwandelt.
  • Architekten punkten mit neuen Ideen zu „Fassaden im grünen Pelz“: Patrick Blanc begrünte bislang schon unzählige Fassaden mit einer „mur végétale“, Hochhäuser wie der Commerzbank-Tower von Norman Forster wurden mit riesigen Themengärten bestückt.
  • Eine Ausstellung im Wiener Architekturmuseum zeigt unter dem Titel “Hand on urbanism” selbstorganisierte, kollektive und informelle Grünräume in Metropolen wie Hong Kong, New York, Amsterdam usw. (www.mobilegardeners.org).
  • Hacken und Pflanzkellen, Apfelpflücker und Gießkanne verkaufen sich zu sündhaft teuren Preisen in Design-Ausführung mit Retro-Charme.
  • Garten-Magazine erreichen Auflagenhöhen, von denen andere nur träumen.
  • Bücher erforschen die Zusammenhänge von Garten und Pflanze in der Kunst und in der Architektur.

Kurz&gut: Gärtnern und die Beschäftigung mit der Pflanze mutieren von der angestaubten zur coolen Betätigung. Da passen sich Blumenläden als perfekt gestaltete, grüne Lifestyle-Erlebnisse hervorragend ein! Diese Chance muss genutzt werden!

[Quelle: Lifestylepark/hh]

Donnerstag, 12. April 2012

Window People

Menschen im Schaufenster? Ein Problem der Persönlichkeits- oder auch der Fotorechte. Maria Dahl Jørgensen, Redakteurin der dänischen Einrichtungs-Zeitschrift „Retail+“, präsentiert ein tolles Beispiel von einem dänischen Wollgeschäft. Um die selbstgestrickten Produkte zu präsentieren, werden Schwarzweiß-Fotos von Menschen aus dem privaten
Umfeld (Vorsicht: deren Einwilligung unbedingt schriftlich bestätigen lassen!) im Copyshop auf Überlebensgröße kopiert, auf Pappe geklebt, grob ausgeschnitten und mit dem selbst gestrickten Schal versehen. Schon erhalten die ausgestellten Exponate im Schaufenster einen realistischen, lebendigen Bezug! Eine tolle Idee, die auch Floristen mal ausprobieren können!
[hh/Foto aus Messemagazin „formland“]

Mittwoch, 14. März 2012

design-Zitat

Wovon lassen Sie sich beim Designprozess leiten, wurde Giulio Cappellini, berühmter Designer u.a. für das Haus Vitra, gefragt:

"Niemals von Marketing-Aspekten. Was daraus entstünde, würde es schon geben."

[hh/Quelle: Das Magazin der kreativen Einrichter]

Mittwoch, 7. März 2012

Werbung ist, wenn's auffällt


Das gilt für diesen Stuhl der Firma Fermob. Das Fotoshooting fand an einem der belebtesten Plätze der Welt, am New Yorker Times Square, statt. Manchmal muss man Ungewöhnliches wagen, um aufzufallen. Der Klappstuhl „Bistro“ aus Eisen hat jedenfalls jede Menge Großstadtluft geschnuppert!
[hh/Foto: JM Effantin MD]

Dienstag, 6. März 2012

Contra grau, rational und rechtwinklig


 Die Zukunft ist bunt, geschwungen und sinnlich. So jedenfalls die Berliner Sauerbruch Hutton Architekten, die mit ihrem neuen architektonischen Highlight in Köln die Fragen „Wie werden wir morgen arbeiten? Wie sehen Büros aus, die repräsentativ, effizient und motivierend zugleich sind?“ anschaulich beantworten. Ihrem „Cologne Oval Offices“ (COO) in Köln am Gustav-Heinemann-Ufer verliehen sie eine Fülle an Klappläden, deren Grün- und Rottöne dem Farbenspektrum des Frühlings und des Herbstes nachempfunden sind – den Zeiten des jahreszeitlichen Umbruchs. Ein extrem nachhaltig wirtschaftendes Energiekonzept ermöglicht, an jedem Arbeitsplatz ein individuelles Klima einzustellen sowie Wärme, Sonneneinstrahlung,
Frischluftzufuhr und Farbgebung. Eine sinnliche Antwort in Zeiten knapper Ressourcen und wirtschaftlichen Schaffens!
[hh]

Mittwoch, 22. Februar 2012

Vorbildlich!


Die Metro Group hat eine Anzeigenkampagne (von BBDO Proximity) gestartet, die die Karrieremöglichkeiten im Handelsunternehmen als internationalem Arbeitgeber kommunizieren soll. Die Motive, die zunächst die Entwicklungsperspektiven für Frauen betonen, sind Teil der  Dachmarkenkampagne, die seit Mai 2011 läuft. Das Auftaktmotiv zeigt eine Schach-Dame, die plakativ zeigen soll, dass die Metro Group den Anteil weiblicher Führungskräfte von derzeit 18,6 Prozent in den ersten drei Führungsebenen ausbauen will.

Apropos in der Floristik: über 80% Frauen. Und wieviele Frauen befinden sich in leitenden Positionen?
[Quelle: ems/hh]

Dienstag, 7. Februar 2012

Car-Sharing, Art-Sharing, Floral-Sharing!

Car-Sharing boomt. In Zeiten knapper Finanzen und gestiegenen Umweltbewusstseins entdecken immer mehr Menschen die Vorteile gemeinsamer Nutzungen. Keine Investitionen, nur Nutzungsgebühren. Was bezogen auf die Mobilität mit dem Auto vor allem in Großstädten bereits Realität ist, könnte Schule machen für andere Bereiche. Ansätze lassen sich beim Art-Sharing erkennen. Nach Firmen umgeben sich jetzt auch privat Menschen temporär mit Kunstobjekten und zahlen ausschließlich für die Dauer dieser Nutzung. Wären nicht auch zeitlich befristete Leihgaben bei floralen Raumobjekten und Dauerfloristik denkbar? Intensivieren Sie doch diese Vermarktungsidee.
(nach rp-bericht/hh)