Mittwoch, 27. Juni 2012

WastingTime

Müll ist eines der größten Probleme unserer Wohlstands- und auf Konsum ausgerichteten Gesellschaft. Wird dadurch Natur immer weiter zurückgedrängt? Nehmen wir die Allgegenwart von Müll überhaupt noch wahr?
Der Düsseldorfer André Paetzel rückt uns dies mit seinem Blog wieder ins Bewusstsein. Jeden Tag stellt er ein Müll-Foto ins Web mit knappen aber treffenden Titeln.
Wir finden: Sehens- und nachdenkenswert!

Foto: Paetzel

Donnerstag, 7. Juni 2012

Begrünte Umwelt contra Straßen

Autofahrer könnten sich in Zukunft mehr an ihrer Umwelt interessieren, berichtet die Zeitschrift „Baumeister“ in einer ihrer letzten Ausgaben. Begründung: Sie müssten sich weniger auf den Verkehr konzentrieren. Im Blickpunkt vieler Mobilitätsdenker stände die Zeit fahrerloser Systeme. Ein Viertel weniger Raum gegenüber vom Menschen gelenkten Fahrzeugen beanspruchten selbstfahrende Autos, wenn sie sich in koordinierter Harmonie aller am Verkehr Beteiligten fortbewegten. Raum, der für Grün genutzt werden kann!
[Bm/hh]

Mittwoch, 30. Mai 2012

Park auf Stelzen

Weltweit sorgte der Park auf Stelzen, die sogenannte High Line in Chelsea, für Aufmerksamkeit. In New York wurde eine stillgelegte Hochbahntrasse kurzerhand zum Park umgewandelt. Naherholungsfläche und grüne Lunge in versiegelt geglaubten Landschaften.
Den kreativen Grünplanern sei Dank!
[Bm/hh]

Mittwoch, 23. Mai 2012

Mobilität anno 2046


Die Straßenbahn hat Schneckenpost-Status, der Individualverkehr steuert auf den Kollaps zu und das Auto avanciert allenfalls zum Luxusobjekt, wenn es darum geht, die Verkehrsmassen der Zukunft zu handhaben und die Städte vorm Verkehrsinfarkt zu bewahren. Die neue Massentransportmittel-Vision der Zukunft gilt der futuristisch anmutenden Kugelkabine. Geführt in „Murmelbahnen“, die sich wie Spinnennetze kreuz und quer durch die Städte spannen, sausen die kugeligen Gebilde durch den Raum. Das ist das Zukunftsszenario des Düsseldorfer Designers Oliver May, der mit seiner Idee ’Shanghai Sphere 2046’ zum wiederholten Mal den Michelin Challenge Design Award in Detroit gewann.
[Dr/hh]

Mittwoch, 2. Mai 2012

Glamping - Trend

Natur erleben steht ganz hoch im Kurs, berichtet der „Zukunftsletter“ in seiner Ausgabe 4-2012. Der deutsche Alpenverein habe so viele Mitglieder wie noch nie, auch das Campen sei nach wie vor beliebt. Doch, die absolute Naturverbundenheit ist ein „Must“, ohne dass dabei auf Komfort verzichtet werden muss. „glamping“ ist deshalb die neue Wortschöpfung, die aus den beiden Begriffen „glamorous“ und „camping“, also „Campen mit Pomp“ hervorgeht. – Zur Nachahmung empfohlen!
[Zl/hh]

Mittwoch, 25. April 2012

Garten Eden


Der neue Trend heißt „Garten“, prognostizieren Trendgurus. Nach dem „Kochen“ erfüllt der Garten die Sehnsucht der Menschen nach dem Paradiesischen und einem Moment des Glücks. Tatsächlich lässt sich dies an vielen Erscheinungen belegen.

  • Rückkehr der Gärten in die Stadt: Trendbewusste Großstädter entdeckten den Schrebergarten. Die Garten-Gemeinschaft boomt in der Generation der 20- bis 30-jährigen. Was bislang die WG war, wird jetzt zur GG – zum Zwecke der Selbstversorgung und zum Chillen.
  • Dachgärten sind das neue Steckenpferd der Großstädter.
  • „Urban Farming“ ist en vogue. In Berlin wurde der „Prinzessinnengarten“ aus der Taufe gehoben, eine Brachfläche in Berlin-Kreuzberg verwandelte sich zu einem sozialen und ökologischen Nutzgarten (www.youtube.com „Prinzessinnengarten“).
  • „Guerilla Gardening“ ist zur Zeit der urbane „hype“. Selbst kleine Brachflächen werden mit bunten Blumensamenmischungen von jedermann in blühende Landschaften verwandelt.
  • Architekten punkten mit neuen Ideen zu „Fassaden im grünen Pelz“: Patrick Blanc begrünte bislang schon unzählige Fassaden mit einer „mur végétale“, Hochhäuser wie der Commerzbank-Tower von Norman Forster wurden mit riesigen Themengärten bestückt.
  • Eine Ausstellung im Wiener Architekturmuseum zeigt unter dem Titel “Hand on urbanism” selbstorganisierte, kollektive und informelle Grünräume in Metropolen wie Hong Kong, New York, Amsterdam usw. (www.mobilegardeners.org).
  • Hacken und Pflanzkellen, Apfelpflücker und Gießkanne verkaufen sich zu sündhaft teuren Preisen in Design-Ausführung mit Retro-Charme.
  • Garten-Magazine erreichen Auflagenhöhen, von denen andere nur träumen.
  • Bücher erforschen die Zusammenhänge von Garten und Pflanze in der Kunst und in der Architektur.

Kurz&gut: Gärtnern und die Beschäftigung mit der Pflanze mutieren von der angestaubten zur coolen Betätigung. Da passen sich Blumenläden als perfekt gestaltete, grüne Lifestyle-Erlebnisse hervorragend ein! Diese Chance muss genutzt werden!

[Quelle: Lifestylepark/hh]

Donnerstag, 12. April 2012

Window People

Menschen im Schaufenster? Ein Problem der Persönlichkeits- oder auch der Fotorechte. Maria Dahl Jørgensen, Redakteurin der dänischen Einrichtungs-Zeitschrift „Retail+“, präsentiert ein tolles Beispiel von einem dänischen Wollgeschäft. Um die selbstgestrickten Produkte zu präsentieren, werden Schwarzweiß-Fotos von Menschen aus dem privaten
Umfeld (Vorsicht: deren Einwilligung unbedingt schriftlich bestätigen lassen!) im Copyshop auf Überlebensgröße kopiert, auf Pappe geklebt, grob ausgeschnitten und mit dem selbst gestrickten Schal versehen. Schon erhalten die ausgestellten Exponate im Schaufenster einen realistischen, lebendigen Bezug! Eine tolle Idee, die auch Floristen mal ausprobieren können!
[hh/Foto aus Messemagazin „formland“]